Dr. Catherine McArdle
Kelleher
(1998 - 2000)
Catherine Kelleher fand bei ihrer Amtsübernahme ein wohl bestelltes Haus vor. Das Aspen Institut hatte sich bereits einen Namen als führende transatlantische Organisation bei der Suche nach Lösungen für politische, wirtschaftliche und ethische Probleme gemacht. Markenzeichen des Instituts war es, junge Führungskräfte und Entscheidungsträger aus unterschiedlichen Bereichen früh zu identifizieren und zusammenzubringen. Die Unterstützung demokratischer Werte und Institutionen, die Stabilisierung und Integration von Osteuropa sowie die Neudefinition der transatlantischen Beziehungen nach dem Ende des Kalten Kriegs standen weiterhin oben auf der Agenda.
Auch unter Kelleher entwickelte sich das Selbstverständnis des Instituts weiter. Die Veranstaltungen erhielten einen wesentlich offizielleren Charakter und wurden überwiegend mit klarem Bezug zu und gemeinsam mit der amerikanischen Regierung durchgeführt.
Geographische Schwerpunkte waren jetzt die Balkanländer, Russland und die Europäische Union. Inhaltlich standen außen- und sicherheitspolitische Fragen im Vordergrund. Die Veranstaltungen wurden zunehmend öffentlich und die Programme für Führungskräfte wurden erweitert. Kelleher gelang es, neben dem Hauptförderer Berliner Senat, weitere Stiftungen und Privatunternehmen als Förderer zu gewinnen, darunter das Auswärtige Amt und den German Marshall Fund of the USA.