Prof. Dr. Shepard A. Stone
(1974 - 1988)

Shepard Stone gründete das deutsche Aspen Institut als erste europäisches Institut des amerikanischen Aspen Instituts in Aspen, Colorado. Wie das Mutterinstitut sah sich auch das Berliner Institut der humanistischen Tradition verpflichtet. Der Tätigkeitsschwerpunkt lag anfangs auf dem gegenseitigen Austausch und der Entwicklung von Entscheidungsträgern und Führungskräften aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kunst und Kultur – der Kernkompetenz des Aspen Instituts in den USA. Wie in den USA wurde auch in Berlin zunächst keine politische Stellung bezogen.

Später änderte sich dieses Selbstverständnis: Pflege und Verbesserung der deutsch-amerikanischen Beziehungen, die Entwicklung Berlins, Ost-West-Dia¬log und Rüstungskontrolle wurden die zentralen Themen des Berliner Aspen Instituts.

Der große Einfluss des Aspen Instituts ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass Stone dank seiner hervorragenden Kontakte prominente Deutsche und Europäer aus Politik und Wirtschaft für den Vorstand gewinnen konnte, darunter Willy Brandt, Lord Alan Bullock, Dr. Marion Gräfin Dönhoff, Dr. Richard von Weizsäcker.

In kleinen, vertraulichen Meetings und Roundtable-Gesprächen gelang es Stone, vertrauensvolle Beziehungen zu wichtigen Berliner und deutschen Organisationen aufzubauen und sie als Förderer zu gewinnen. Über lange Zeit war der Berliner Senat der wichtigste Förderer. Für seine Verdienste um die deutsch-amerikanische Freundschaft erhielt Shepard Stone 1983 die Ehrenbürger¬schaft der Stadt Berlin

Aspen Program 1974 - 1988

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