Event

  • 5. Oktober 2015

    Public Program | Podiumsdiskussion "Sturm auf die Festung Europa – eine Herausforderung für die Solidarität!"

    Am 5. Oktober 2015 lud das Aspen Institute Deutschland in Kooperation mit der italienischen Botschaft in die Flüchtlingskirche Berlin ein, um im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Experten zur aktuellen Flüchtlingskrise zu diskutieren. Angesichts der wachsenden Zahl verzweifelter Menschen auf der Flucht nach Europa, steht die europäische Solidarität auf dem Prüfstand. Ein Rückgang der Flüchtlingsströme ist nicht in Sicht. Alle Mitgliedstaaten, insbesondere Deutschland als ein Hauptzielland der Flüchtlinge, stehen damit vor einer gewaltigen humanitären Herausforderung. Wie kann es Europa gelingen, seiner flüchtlings- und menschenrechtlichen Verantwortung gerecht zu werden? Mit welchen Mitteln kann eine ausreichende und angemessene Versorgung der zahlreichen Flüchtlinge gewährleistet werden? Wie kann die Europäische Union Ländern auf den Hauptfluchtrouten, insbesondere im Westlichen Balkan sowie im zentralen Mittelmeer und am Horn von Afrika besser unterstützen, die teils selbst Herkunftsländer oder Transitländer zahlreicher Wirtschaftsmigranten sowie Asylsuchender sind? Welche Konsequenzen muss die Europäische Union aus der Flüchtlingskrise ziehen? Welche Rolle kann und muss Deutschland dabei spielen und wie sollen diese Aufgaben von den Kommunen umgesetzt werden? Zu Gast waren:
    S.E. Pietro Benassi, Botschafter der italienischen Botschaft in Berlin,
    Harald Glöde, Mitglied des Vorstands, borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.,
    Elisabeth Kotthaus, Stellvertretende Leiterin der Politischen Abteilung, Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
    Gesandter Boro Šuput, Geschäftsträger a.i., Botschaft der Republik Serbien in der Bundesrepublik Deutschland,
    Michael Tetzlaff, Unterabteilungsleiter Migration, Flüchtlinge, Europäische Harmonisierung , Bundesministerium des Innern.
    Die Podiumsdiskussion wurde von Rüdiger Lentz, Direktor des Aspen Institute Deutschland, moderiert.

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