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  • 27. März 2014

    Public Program | Aspen Brown Bag Lunch: „Russland und die Ukraine – Eine Herausforderung für den Westen"


    Dr. Jackson Janes vom American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) appellierte an Europa, vor allem an Deutschland, Führungsverantwortung zu zeigen, um das Erbe des Friedens auf dem Kontinent sicherzustellen. Hinderlich sei jedoch der Disput zwischen so genannten Russland-Verstehern und -Kritikern, der einen Konsens in der Debatte erschwere. Sofia Onufriv, Euro-Maidan Aktivistin, erinnerte daran, dass es Studenten gewesen seien, die den Protest auf dem Maidan initiierten, nicht die Oppositionsparteien. Man dürfe nicht die Menschen vergessen, die ihr Leben für europäische Werte opferten. Dr. Ewald Böhlke von der DGAP erläuterte zuerst die prekäre wirtschaftliche Lage Russlands und erklärte den wiedererstarkenden Patriotismus als Antwort auf den innergesellschaftlichen Konflikt im Land. Um die aktuelle Situation der Menschen in der Ukraine zu verbessern, seien praktische Erfolge nötig, wie durch die Modernisierung der Wirtschaft und dadurch geschaffene Arbeitsplätze. Letztlich einigten sich die Teilnehmer, unter Ihnen auch der ukrainische Botschafter S.E. Pavlo Klimkin, dass eine neue Form der internationalen Zusammenarbeit von Nöten sei, um in Zukunft stabile zwischenstaatliche Beziehungen zu garantieren. Wichtig sei es, verbindliche und durchsetzbare Regelungen für alle Beteiligten durchzusetzen, sonst geriete die Weltordnung ins Wanken.

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