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  • 27. November 2013

    Policy Program | „A Future Security Architecture for Southeast Europe"


    Zum Abschluss des Südosteuropa Policy Program „A Future Security Architecture for Southeast Europe” kamen am 27. November 2013 hochrangige Vertreter der Staaten des Westlichen Balkan und ihre deutschen Kollegen zusammen, um gemeinsam die Ergebnisse des zweijährigen Projekts und daraus resultierende Handlungsempfehlungen zu formulieren. Diese wurden einem öffentlichen Publikum von den Teilnehmern präsentiert und von Dr. Gerhard Schumann-Hitzler, Direktor in der Generaldirektion Erweiterung der Europäischen Kommission, und Christoph Retzlaff, Leiter des Referats EU-Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik im Auswärtiges Amt, mit Fokus auf die Frage „EU-Erweiterung – Zwischen Konditionalität, Fortschritt und Erweiterungsmüdigkeit?“ diskutiert. Herr Retzlaff bestätigte wachsendes Misstrauen in die Institutionen der EU sowie eine generelle Erweiterungsmüdigkeit in den EU-Mitgliedsstaaten. Die EU-Erweiterung sei aber nach wie vor das effektivste Instrument der europäischen Außenpolitik. Dr. Schumann-Hitzler betonte, dass die Bedingungen für den Eintritt härter werden müssten, um gemachte Fehler zu vermeiden, man den Staaten des Westlichen Balkans aber gleichzeitig helfen müsse, diese Bedingungen zu erfüllen. Drei Hauptproblemgebiete wurden von beiden identifiziert: Rechtstaatlichkeit, besonders im Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalität, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und schließlich die Etablierung von guten nachbarschaftlichen Beziehungen. Weitere Informationen sowie eine Übersicht über die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen finden Sie in der Abschlusspublikation

    „A Future Security Architecture for Southeast Europe“

     

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