Event

  • 5. November 2014

    Policy Program | Sechste Südosteuropa Außenministerkonferenz


    Am 5. November 2014 fand in Berlin die Sechste Aspen Südosteuropa Außenministerkonferenz statt. Die Veranstaltung wurde vom Aspen Institute Deutschland e.V. in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Britischen Botschaft in Berlin unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und dem britischen Außenminister Philip Hammond ausgerichtet. Die beiden Minister kamen auf der Konferenz mit ihren Kollegen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien und einem Vertreter des US-Außenministeriums zusammen. Wie in den vergangenen Jahren wurde die Veranstaltung wieder in einen geschlossenen und einen öffentlich zugänglichen Part unterteilt. Der öffentliche Teil der Konferenz fand in der Britischen Botschaft in Berlin statt und begann mit einer Podiumsdiskussion zwischen Wirtschaftsvertretern aus Deutschland, Großbritannien und der Region. Diese betonten, dass regionale Kooperation und Infrastrukturverbesserungen für Investitionen und die wirtschaftliche Entwicklung des westlichen Balkans eine bedeutende Rolle spielten. In dieser Hinsicht müssten die Länder der Region verstärkt selber Verantwortung für Reformen übernehmen. Positive Anzeichen seien diesbezüglich jedoch zu sehen. Im Vorfeld der Podiumsdiskussion der Außenminister stellten Steinmeier und Hammond eine Initiative zur Wiederbelebung des Reformprozesses in Bosnien und Herzegowina vor, mit welcher das Land zurück auf den Pfad hin zu einem EU-Beitritt geführt werden soll. Die Initiative fand auf der Konferenz und auch im Nachhinein großen Anklang und Unterstützung in der Region, der Europäischen Union und den USA. Die anschließende Podiumsdiskussion beschäftigte sich mit der weiteren europäischen Integration des Westlichen Balkans und damit, wie Fortschritte und Reformen auf diesem Feld weiter unterstützt werden könnten. Es war Konsens unter allen Teilnehmern, dass der Westliche Balkan zu Europa gehöre und die Perspektive auf eine EU-Mitgliedschaft weiter klar bestehen müsse. Darüber hinaus müsse jedoch auch die Konditionalität der Beitrittsverhandlungen aufrechterhalten werden. Wichtig sei dabei aber eine aktive Unterstützung durch die EU und ihre Mitgliedsstaaten für die Reformbemühungen in der Region.

    Klicken Sie hier für das Konferenzprogramm und den Bericht. (englischer Text)

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