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  • 14. September 2015 - 17. September 2015

    Policy Program | Konferenz zum Thema „Regionale Kooperation im Westlichen Balkan“


    Vom 14. bis 17. September 2015 richtete das Aspen Institute Deutschland mit Unterstützung des Auswärtigen Amts in Kooperation mit dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Europäische Integration von Montenegro eine geschlossene Konferenz zum Thema „Regionale Kooperation im Westlichen Balkan“ in Montenegro aus. Regionaler Dialog und Kooperation auf dem Westlichen Balkan haben substantielle Fortschritte in den letzten Jahren gemacht. Dennoch bleiben Schwierigkeiten bestehen. Vor diesem Hintergrund lag der Fokus der Konferenz vor allem auf wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Kooperation. Die Rolle der Zivilgesellschaft stand dabei auf der Agenda, nachdem der aktuelle Stand zur regionalen Kooperation innerhalb der Region evaluiert wurde. In diesem Kontext war das kürzlich stattfindende Zivilgesellschafts-Forum auf dem Wien-Gipfel ebenfalls Teil der Debatte. Darüber hinaus wurde regionale Kooperation aber auch zu verschiedenen Sicherheitsthemen in Beziehung gesetzt. Die Teilnehmer diskutierten über die Möglichkeiten zur Bekämpfung von Terrorismus, ausländischer Kämpfer und organisiertem Verbrechen in der Region. Des Weiteren wurde auch die aktuelle Flüchtlingskrise als eine Herausforderung für den Westlichen Balkan angesprochen, die kontrovers von politischen, sozialen und ökonomischen Standpunkten aus diskutiert wurde. Im Rahmen der Diskussion um regionale Wirtschaftskooperation standen auch die Themen Energiesicherheit und Entwicklung der Infrastruktur auf der Agenda. Insbesondere die Rolle des Regionalen Kooperationsrates (RCC) und seine Südosteuropa 2020 Strategie standen zur Debatte. Die Teilnehmer waren sich am Ende einig, dass Vieles bereits erreicht wurde, jedoch noch mehr zu tun sein wird in den kommenden Jahren. Dabei wird auch die Rolle der Europäischen Union entscheidend bleiben, um Fortschritte in der regionalen Kooperation zwischen den Staaten des Westlichen Balkans erzielen zu können.

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