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  • 17. September 2015

    Public Program | Berlin Seminar: „Advancing the transatlantic digital agenda”


    Am 17. September hieß das Aspen Institute eine vom Atlantic Council organisierte Arbeitsgruppe willkommen, um den Stand und die Zukunft der transatlantischen digitalen Agenda zu diskutieren. Die Gruppe, bestehend aus Europäischen und U.S. Amerikanischen Experten, reiste zuvor nach Brüssel, um sich dort mit EU Entscheidungsträgern zu treffen, bevor sie ihren „fact-finding trip“ weiter nach Berlin führte, wo sie sich anschließend mit Experten aus Regierungskreisen, dem privaten Sektor sowie der lebendigen Berliner Start-Up Szene austauschten.
    Das übergreifende Ziel der Arbeitsgruppe war es, unterschiedliche Perspektiven und Meinungen in Europa zu sammeln, um diese in einem detaillierten Bericht zusammenzufassen und Empfehlungen bezüglich der nächsten Schritte und besten Vorgehensweise auszusprechen. Der Bericht wird voraussichtlich zum Ende des Jahres in Washington und Brüssel veröffentlicht. Die Tagung wurde von Dr. Frances Burwell, der Direktorin der Arbeitsgruppe „Advancing the Transatlantic Digital Agenda at the Atlantic Council“, eröffnet. Sie betonte, Ziel der Diskussion sei es, Informationen zusammenzutragen und lud zum offenen und ehrlichen Dialog ein.
    Diskussionspunkte waren: 1) die Rolle der Digitalisierung in der modernen Wirtschaft, sowie deren Einfluss auf Wirtschaftswachstum und Innovationen; 2) Vertrauen gegenüber der Regierung sowie die Art und Weise, wie verschiedene Gesellschaften mit dem unvermeidlichen Eingriff in die Privatsphäre durch die Digitalisierung, umgehen. Diskutiert wurde auch der Einflussnahme auf die Privatsphäre – während in Europa der Fokus auf individuelle Privatsphäre liegt, setzen die USA auf Innovation und Wachstum; sowie 3) die praktischen Aspekte eines transatlantischen, digitalen Binnenmarktes.

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