Policy Program – Deutsch-amerikanischer Dialog

AMK

Deutsch-amerikanischer Dialog

Policy Program – Deutsch-amerikanischer Dialog

Auch im 21. Jahrhundert bleiben die engen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA von großer Bedeutung bei der Bewältigung politischer Herausforderungen. Während die Regierungskontakte, insbesondere zu Krisenthemen, nach wie vor eng sind, haben die parlamentarischen, kommunalen und zivilgesellschaftlichen Beziehungen an Gewicht verloren. Es scheint als leide der deutsch-amerikanische Diskurs unter wachsendem Misstrauen aufgrund oftmals unterschiedlicher Ansätze zum Thema Geheimdienste, zu Sicherheitsfragen, dem transatlantischen Freihandelsabkommen, Energie- und Umweltfragen sowie der Frage, wie mit der Bedrohung durch Terrorismus umzugehen sei.

Gleichzeitig stehen die Partner vor zahlreichen gemeinsamen und vergleichbaren Herausforderungen. Themen wie Wirtschaft, Ausbildung und Beschäftigung, Migration und Integration, Gesundheit und demographische Entwicklung sowie Umwelt und erneuerbare Energien beschäftigen Entscheidungsträger und Zivilgesellschaft auf beiden Seiten des Atlantiks gleichermaßen.

Vor diesem Hintergrund ist eine Stärkung des Dialogs zwischen Abgeordneten und Zivilgesellschaftsvertretern von beiden Seiten des Atlantiks, um von und übereinander zu lernen, umso wichtiger. Hierzu wird der Aspen Transatlantic Dialog – Learning from Each Other in den nächsten Jahren Mitglieder des US-Kongress und des Deutschen Bundestags sowie eine Gruppe ausgewählter Zivilgesellschaftsvertreter einladen, um ein Signal der Zusammenarbeit zu senden und die deutsch-amerikanischen Beziehungen weiter zu entwickeln und zu fördern. Dabei wird es neben außen- und sicherheitspolitischen Fragen vor allem auch darum gehen, auf nationaler und kommunaler Ebene Erfahrungen auszutauschen, um voneinander zu lernen und auf diese Weise deutsch-amerikanische Freundschaft zu erfahren und von ihr zu profitieren.

Der Dialog wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.