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NATO Youth Summit 2024

NATO Youth Summit 2024

Am 13. Mai 2024 fand in Miami, Florida, Vereinigte Staaten, sowie in Stockholm, Schweden, der „NATO Youth Summit“ statt. Dieser Gipfel wurde von der NATO, von Aspen International Partners, vom Aspen Institute Rumänien, von der Swedish Defence University sowie der Swedish Civilian Crisis Management Agency organisiert. Die Teilnehmenden aus aller Welt befassten sich mit den dringlichsten globalen Fragen für die junge Generation und inwiefern die NATO diese Themen mit einbeziehen sollte.

Auch drei Aspen Germany Alumni hatten die Möglichkeit, an dem Gipfel teilzunehmen. In einem kurzen Interview haben uns Abe Baker-Butler, Marlies Murray und Moritz Ludwig von ihren Eindrücken und Erfahrungen aus Miami berichtet:

Was war für euch das eindrucksvollste Erlebnis der Konferenz?

Moritz: Am beeindruckendsten fand ich, dass die Konferenz jungen Menschen die Möglichkeit bot, mit Mitarbeitern der NATO, des Weißen Hauses und des US-Außenministeriums in Kontakt zu treten. Zusammen mit den anderen Gewinnern der Youth Challenge konnte ich mich darüber austauschen, wie das Verteidigungsbündnis gestärkt werden kann und welche Sicherheitsfragen für junge Menschen von Bedeutung sind.

Marlies: Die ausführliche Diskussion über Themen wie den Klimawandel und die Verbreitung von Desinformationen, die der jungen Generation besonders am Herzen liegen, führte zu einem ehrlichen und offenen Dialog.

Abe: Die Begegnung mit jungen Menschen aus allen Teilen der NATO war sehr beeindruckend – es war inspirierend, mit US-Amerikaner*innen und Europäer*innen unterschiedlichster Herkunft über die drängendsten Probleme unserer Gesellschaft zu diskutieren.

Gibt es ein Thema, bei dem sich eure Sichtweise geändert habt?

Moritz: Die verschiedenen Panels zu unterschiedlichen Aspekten der Rolle der NATO haben mir geholfen zu verstehen, wie sehr die multilaterale Zusammenarbeit in Bezug auf den Klimawandel und die wirtschaftliche Entwicklung von einem friedlichen Status quo abhängt.

Abe: Ich habe meine Meinung über Moritz‘ Vorschlag tatsächlich geändert! Als ich ursprünglich davon hörte, war ich skeptisch, dass er funktionieren könnte, aber nachdem ich die Präsentation auf dem Gipfel gehört habe, bin ich wirklich begeistert von der Durchführbarkeit und dem Potenzial, das der Vorschlag haben könnte, um die Verbreitung von Desinformationen in den sozialen Medien einzudämmen.

Marlies: Die Podiumsdiskussionen haben mein Bewusstsein dafür geschärft, wie wichtig es ist, Desinformation energischer zu bekämpfen. Da die sozialen Medien ein so integraler Bestandteil unseres täglichen Lebens sind, haben wir alle die Verantwortung, uns dessen bewusst zu sein, was wir ausdrücken und verbreiten und welche Folgen das haben kann.

Was sind eure Pläne für diesen Sommer und wie hängen sie mit der Arbeit von Aspen zusammen?

Marlies: In meiner derzeitigen Position bei der Friedrich-Ebert-Stiftung freue ich mich darauf, weiter an Programmen im Zusammenhang mit den bevorstehenden US-Wahlen zu arbeiten, insbesondere in den Swing States. Die Begegnung mit wichtigen Akteuren vor Ort entspricht meiner beruflichen und persönlichen Überzeugung, der Polarisierung entgegenzuwirken und die Faktoren und Trends zu verstehen, die unsere Gesellschaft prägen.

Abe: In diesem Sommer arbeite ich am Interamerican Institute of Human Rights in San José, Costa Rica, und untersuche, was die Demokratie in Costa Rica so erfolgreich gemacht hat, welche Herausforderungen die Demokratie in Costa Rica heute angesichts des regionalen und globalen Rückgangs der Demokratie bedrohen und welche Lösungen möglich sind, um die Langlebigkeit der Demokratie zu gewährleisten. Durch meine Teilnahme am Aspen Western Balkans Stakeholder Forum im Jahr 2022 bin ich gut auf diese Arbeit vorbereitet worden!

Moritz: Im Juni habe ich ein Sommerpraktikum im Europe Center des Atlantic Council in Washington DC begonnen. Ich freue mich darauf, in die Welt der Denkfabriken zurückzukehren und zu Veranstaltungen und Veröffentlichungen zu transatlantischen Themen wie den Auswirkungen der Europawahlen oder dem NATO-Gipfel im Juli beizutragen.

Was ist eurer Meinung nach die größte Bedrohung für die Zusammenarbeit innerhalb der NATO und die transatlantischen Beziehungen?

Abe: Die Ungleichheit des Wohlstands im Inland. Ich glaube, dass die zunehmende Vermögensungleichheit unsere Gesellschaften ernsthaft schwächt, indem sie die Polarisierung verstärkt, den Glauben an unsere offene Gesellschaft schwinden lässt und (zumindest in den USA) die Ablehnung ausländischer Militär- und Wirtschaftshilfe bzw. ausländischen Engagements verstärkt. All diese Phänomene sind schädlich für die transatlantischen Beziehungen. Sie eröffnen auch Gegnern die Möglichkeit, sich in unsere Gesellschaften einzumischen und sie zu schwächen.

Moritz: Ich halte die Kombination aus zunehmender Polarisierung und der Verbreitung von Desinformation in Fragen der nationalen Sicherheit für äußerst gefährlich. Das Vertrauen in die transatlantische Verteidigungsstruktur wird durch falsche Narrative und antiamerikanische Stimmungen untergraben. Daher ist es wichtig, sich auf eine klare Kommunikation, einen umfassenden Dialog und eine entschlossene Führung zu konzentrieren, sowohl offline als auch online.

Marlies: Soziale Spaltung und Polarisierung, sowohl zwischen unseren Ländern als auch auf der Weltbühne, stellen eine Bedrohung für die transatlantischen Beziehungen wie auch für die Gesellschaften auf der ganzen Welt dar. Multilateralismus ist wichtig und etwas, das wir weiterhin anstreben müssen, insbesondere in Zeiten, in denen dies immer schwerer wird.


Der Youth Summit diente als Plattform, um Kontakte zu knüpfen, das Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen zu verbessern, Meinungen auszutauschen und um zu diskutieren, wie das transatlantische Bündnis aktuelle und zukünftige Herausforderungen angeht. Der Gipfel konnte auch online live mitverfolgt werden. Bei Interesse besuchen Sie folgende Website: https://registration.socio.events/e/natoyouthsummit2024


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