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Ausschreibung: Kohorte 2026 U.S.-German Forum Future Agriculture

Call for Applications: U.S.-German Forum Future Agriculture Kohorte 2026

Die Landwirtschaft spielt weltweit eine wichtige Rolle für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Der Sektor steht aufgrund des globalen Bevölkerungswachstums, der Verschlechterung der Ökosysteme und des Verlusts der biologischen Vielfalt, der Energieunsicherheit und des Klimawandels vor großen Herausforderungen. Geopolitische Ereignisse haben die Lieferketten zusätzlich belastet und zu steigenden Investitionskosten, Preisvolatilität und globalen Handelskonflikten geführt. Darüber hinaus haben Landnutzungskonflikte zwischen Landwirtschaft und Entwicklung, öffentliche Interessen am Tierwohl, und chronischer Arbeitskräftemangel die Schwierigkeiten der Landwirt*innen bei der Produktion sicherer und erschwinglicher Lebensmittel, die von der Gesellschaft nachgefragt werden, noch verschärft. Diese Faktoren haben den Druck auf landwirtschaftliche Betriebe und Landwirt*innen erhöht, da die Branche bereits Schwierigkeiten hat, jüngere Generationen zu rekrutieren, und da ein sich schnell verändernder Bereich neue Anforderungen an etablierte Fachkräfte stellt. Es ist unerlässlich, neue Wege zu finden, um diesen Herausforderungen zu begegnen.  

Sowohl Deutschland als auch die Vereinigten Staaten spielen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung einer widerstandsfähigeren Zukunft für die Landwirtschaft. Beide Länder stehen vor ähnlichen Herausforderungen, und die Förderung eines tieferen Verständnisses für unterschiedliche landwirtschaftliche Praktiken und Standards ist unerlässlich, um gemeinsam eine Führungsrolle bei der Gestaltung der Zukunft der Landwirtschaft zu übernehmen. Das US-German Future Forum Agriculture unter der Leitung des Aspen Institute Germany in Zusammenarbeit mit dem Umsetzungspartner, der University of Illinois Urbana-Champaign, trägt diesem Bedarf Rechnung, indem es den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen deutschen und US-amerikanischen Landwirt*innen und wichtigen Akteuren aus Forschung und Wirtschaft fördert. Durch den Austausch von Erfahrungen, die Möglichkeit, vor Ort bewährte Verfahren zu besuchen, und den Aufbau neuer transatlantischer Netzwerke wird dieses Projekt innovative Ansätze für die Zukunft der Landwirtschaft und der ländlichen Gebiete fördern. 

Fokus der Kohorte 2026

Wir nehmen fortlaufend Bewerbungen von Landwirt*innen und anderen wichtigen Akteuren der Landwirtschaft mit Wohnsitz in den USA oder Deutschland entgegen, die sich für die Teilnahme an diesem einzigartigen transatlantischen Dialog im vierten Programmjahr 2026 bewerben möchten. Neben der grundlegenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bedeutung der Landwirtschaft für ländliche Regionen wird sich diese vierte Kohorte insbesondere auf das Kernthema Tiergesundheit und Tierschutz in der Schweine- und Geflügelproduktion konzentrieren. 

Die Gewährleistung von Tiergesundheit und Tierwohl in der Schweine- und Geflügelhaltung ist wesentlich für wirtschaftliche, ökologische und Lebensmittelsicherheitsgründe. Diese Sektoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Deckung der weltweiten Nachfrage nach Fleischerzeugnissen, und das Tierwohl wirkt sich direkt auf die Qualität und Sicherheit der Endprodukte aus. Gesunde Tiere wachsen effizienter, verwerten Futter effektiver und sind weniger anfällig für Krankheiten. Durch die Konzentration auf Tiergesundheit und Tierwohl kann der Schweine- und Geflügelsektor die Produktivität steigern, nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken fördern und sichere, hochwertige Lebensmittel für die Verbraucher*innen gewährleisten.

Auf beiden Seiten des Atlantiks werden Tiergesundheit und Tierwohl zunehmend komplexe Themen, da die Nachfrage nach tierischen Erzeugnissen, die den Anforderungen der Nachhaltigkeitsstandards und ethischen Überlegungen gerecht werden, steigt. Die Anpassung an sich verändernde Verbrauchererwartungen kann durch gezielte Investitionen in Infrastruktur und Managementpraktiken unterstützt werden, die dem Tierwohl Vorrang einräumen. Die Erzeuger*innen stehen auch vor der wachsenden Herausforderung des Krankheitsmanagements. Beide Sektoren sind anfällig für verschiedene Krankheiten, die sich in Betrieben mit hohen Tierdichten schnell ausbreiten können. Krankheiten gefährden nicht nur die Tiergesundheit, sondern stellen auch eine wirtschaftliche Bedrohung dar, da die Produktivität sinkt, und die Mortalität steigt. Die Bedrohung durch exotische Krankheiten, wie die Afrikanische Schweinepest in Deutschland und die Vogelgrippe in den USA, fügt der komplexen Dynamik in der Schweine- und Geflügelhaltung eine weitere Dimension hinzu. Die Art moderner großflächiger Produktionssysteme verstärkt diese Herausforderungen und macht Krankheitsausbrüche zu einem weit verbreiteten Problem mit weitreichenden Folgen, auch für den internationalen Handel.


Der Schwerpunkt des Jahrgangs 2025-2026 liegt daher auf folgenden Fragen:

  • Wie können wirtschaftliche Optimierung und Sicherstellung des Tierwohls besser in Einklang gebracht werden?
  • Welche praktischen Maßnahmen können die Risiken für Tiergesundheit und Tierwohl im Zusammenhang mit intensiven Produktionssystemen verringern?
  • Wie können nachhaltige und verantwortungsvolle Praktiken nahtlos in den normalen landwirtschaftlichen Betrieb integriert werden?
  • Wie können Schweine- und Geflügelhalter durch politische und technologische Lösungen unterstützt werden, um die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere zu maximieren?

Programmübersicht und Vorteile der Teilnahme

Um diese Fragen zu untersuchen, bietet das Projekt den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich mit internationalen Kolleg*innen und anderen führenden Persönlichkeiten aus diesem Bereich auszutauschen und den transatlantischen Dialog über Landwirtschaft im Rahmen von Präsenz- und Online-Veranstaltungen mitzugestalten, darunter:

  • Etwa 10 bis 12 interaktive virtuelle Workshops zwischen Februar und Juni 2026 (insgesamt etwa 15 bis 20 Stunden)
  • Zwei 3,5-tägige Präsenztreffen (ohne Reisezeit) in Hildesheim, Niedersachsen, Deutschland, und Raleigh, North Carolina, USA 
  • Zusammenarbeit an einer gemeinsamen Veröffentlichung von Empfehlungen, die im August/September 2026 erscheinen soll
  • Eine virtuelle Abschlussveranstaltung im September 2026

Während des Programms lernen die Teilnehmende mehr über die landwirtschaftlichen Praktiken und Strategien in den jeweiligen Ländern, besuchen vor Ort Best Practices und innovative Lösungen und erkunden Möglichkeiten für eine transatlantische Zusammenarbeit. Von den Teilnehmenden wird erwartet, dass sie aktiv und kontinuierlich zur Entwicklung konkreter politischer Empfehlungen für die nationale und transatlantische Ebene beitragen, die veröffentlicht und in einer abschließenden Abschlussveranstaltung vorgestellt werden. Die Kosten für die Teilnahme (Reise, Unterkunft, Verpflegung) werden vom Projekt übernommen.

Teilnahmebedingungen

Bewerber*innen dieses Austauschprogramms müssen:

  • Aktive Landwirte / Landwirtin sein und/oder in einem landwirtschaftlichen Unternehmen, in der Forschung usw. tätig sein 
  • Mindestens 3 Jahre Erfahrung im Bereich Landwirtschaft haben 
  • In der Lage sein, aktiv an allen Komponenten des virtuellen und persönlichen Austauschs teilzunehmen 
  • In der Lage sein, an der Entwicklung und Veröffentlichung von Empfehlungen in Form einer Publikation und einer Abschlussveranstaltung mitzuwirken 
  • Interesse an Tiergesundheit und Tierschutz in der Schweine- und Geflügelhaltung haben 
  • Über ausreichende Englischkenntnisse verfügen 
  • Bewerber müssen in Deutschland oder den Vereinigten Staaten leben und arbeiten 

Bewerbungsprozess

Um sich zu bewerben, füllen Sie das hier verfügbare Bewerbungsformular aus. Die Bewerbungen werden fortlaufend geprüft. https://forms.office.com/e/FdfSzFW0L6 

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich an Katja Greeson wenden:  greeson@aspeninstitute.de.

Das Projekt wird vom Transatlantikprogramm der Bundesrepublik Deutschland unterstützt, das vom Europäischen Wiederaufbauprogramm (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) finanziert wird.

Kontakt

Katja Greeson

  • Program Director
  • Phone: +49 (0) 30 804 890 18
  • greeson@aspeninstitute.de

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