- 10. Februar 2026
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- 10. Februar 2026
- ; 17:15

Wie lässt sich die globale Ordnung in Zeiten wachsender Unsicherheit neu denken? Diese Frage stand im Zentrum einer hochrangig besetzten Diskussionsrunde, die Aspen Germany im Rahmen des Aspen Ministers Forum 2026 in Berlin veranstaltete.
Die internationale Ordnung steht spürbar unter Druck. Geopolitische Rivalitäten nehmen zu, multilaterale Institutionen verlieren an Geschlossenheit, wirtschaftliche Unsicherheiten, Klima- und Gesundheitskrisen sowie der rasante technologische Wandel verändern politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen grundlegend. Gleichzeitig wächst die Polarisierung innerhalb vieler Gesellschaften. Diese Dynamiken stellen etablierte Formen der Zusammenarbeit infrage, eröffnen jedoch auch Raum für neue Ansätze globaler Kooperation.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand daher die Frage, wie Regierungen und Gesellschaften auf diese Entwicklungen reagieren können, ohne zentrale Prinzipien wie Frieden, Multilateralismus, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu relativieren.
Auf dem Podium diskutierten Arancha González Laya, Dean der Paris School of International Affairs (PSIA), und Malcolm Rifkind, Visiting Professor am King’s College London; die Moderation übernahm Edward Luce von der Financial Times. Mit unterschiedlichen Perspektiven und langjähriger politischer Erfahrung eröffneten sie eine engagierte, zukunftsgerichtete Debatte über die Weiterentwicklung globaler Zusammenarbeit und bezogen das Publikum aktiv in die Diskussion ein.




