- 21. April 2026
- ; 8:30
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- 21. April 2026
- ; 10:00

Seit den koordinierten Angriffen Israels und der Vereinigten Staaten auf iranische Ziele Ende Februar 2026 und der anschließenden militärischen Antwort Teherans droht sich der Konflikt zu einem regionalen Flächenbrand auszuweiten – mit schwerwiegenden Folgen für die Sicherheitsordnung im Nahen Osten, für die internationale Ordnung und für die Weltwirtschaft.
Vor diesem Hintergrund bringt das Aspen Institute Deutschland Expert*innen zusammen, um die strategische Lage einzuordnen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich der Konflikt unter Bedingungen direkter militärischer Konfrontation weiterentwickeln könnte. Welche Rolle spielen regionale Staaten – etwa im Golf oder im östlichen Mittelmeer – für die Dynamik des Konflikts? Welchen Einfluss haben externe Mächte, insbesondere die Vereinigten Staaten, auf militärische Kalküle und mögliche diplomatische Optionen? Und was bedeutet dies für Europa?
Die Diskussion richtet den Blick zugleich auf die weiterreichenden Konsequenzen: Welche Auswirkungen hat der Krieg auf regionale Sicherheitsarchitekturen und bestehende Abschreckungslogiken? Und was bedeutet die Eskalation für eine internationale Ordnung, die bereits durch geopolitischen Wettbewerb und wachsende Blockbildung unter Druck steht?
Auf dem Panel begrüßt Aspen Deutschland Dr. Cornelius Adebahr, selbständiger Politikberater und Associate Fellow bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik; Prof. Dr. Naika Foroutan, Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin; Dr. Hans-Jakob Schindler, Senior Director beim Counter Extremism Project; Simon Vaut, stellvertretender Referatsleiter im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, und Prof. Dr. Reza Asghari, Mitglied des Bundestags, CDU/CSU.
Im Anschluss an das Gespräch öffnet sich die Runde für eine gemeinsame Diskussion unter Chatham-House-Regel, in der Teilnehmer*innen ihre eigenen strategischen Einschätzungen und Fragen einbringen können.



