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Deep Dive Security: Lageplan 2026 – Sicherheitspolitische Vorausschau für Deutschland und Europa im geopolitischen Spannungsfeld

    • 13. Januar 2026
  • -
    • 13. Januar 2026

Russlands Krieg gegen die Ukraine geht in sein viertes Jahr. Drohnen stören den Betrieb deutscher Flughäfen; Cyberangriffe treffen kritische Infrastrukturen; Überseekabel und Datenströme sind von Sabotageakten betroffen. Instabilitäten im Nahen und Mittleren Osten verschärfen die globale Lage. Und über allem steht die Frage, wie belastbar transatlantische Sicherheitsgarantien 2026 noch sind. 
Das sicherheitspolitische Umfeld Deutschlands hat sich fundamental verändert – und die Risiken steigen. Die Veranstaltung „Lageplan 2026: Sicherheitspolitische Vorausschau für Deutschland und Europa” nahm diese Entwicklungen zum Anlass, den Stand der deutschen und europäischen Sicherheit zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie vorbereitet Deutschland und die EU auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen des Jahres 2026 tatsächlich sind – militärisch, politisch, technologisch und gesellschaftlich. 
Folgende Themen wurden diskutiert: Resilienz und Verwundbarkeit deutscher und europäischer Strukturen, geopolitische Risiken und deren unmittelbare Auswirkungen auf Europa, Stand und Perspektiven europäischer Verteidigungsfähigkeit, Zukunft der transatlantischen Sicherheitspartnerschaft und Handlungsoptionen und Prioritäten, die 2026 gesetzt werden müssen. 
Im typischen Aspen-Format verband die Veranstaltung ein hochrangiges Panel mit interaktiven Elementen, die das Publikum in die Analyse einbeziehen. Zu den Panelist*innen gehörten Margarete Jacob, Leiterin des Referats „Grundsatzfragen der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, Atlantisches Bündnis, bilaterale sicherheitspolitische Konsultationen“ im Auswärtigen Amt; Dr. Markus Kaim, Leiter des Referates „Forschung, Innovation, wissenschaftliche Politikberatung“, Bundesministerium der Finanzen; Dr. Stephanie Willmann, Landesvorstand Deutschland, Northrop Grumman; und Markus Woelke, Botschaftsrat erster Klasse, Vizepräsident der Bundesakademie für Sicherheit. Ziel war es, ein gemeinsames, faktenbasiertes und realitätsnahes Lagebild zu diskutieren, das Orientierung für ein Jahr bietet, in dem sicherheitspolitische Entscheidungen besonders weitreichende Bedeutung haben werden.
Die Veranstaltung fand am 13. Januar im Aspen Institute statt.

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  • Frances Eden

  • Junior Program Officer
  • Telefon: +49 (0) 30 804 890 28
  • eden@aspeninstitute.de
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