- 10. Juli 2025
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- 10. Juli 2025
- , 10:15 Uhr

Die Welt erlebt einen tiefgreifenden Wandel in der US-Außenpolitik – eine strategische Neuausrichtung, die das amerikanische Engagement mit der EU und der globalen Ordnung insgesamt neu gestaltet. Von einem zunehmenden Fokus auf innenpolitische Prioritäten über neu kalibrierte Allianzen bis hin zu selektiven internationalen Verpflichtungen scheint die Vereinigten Staaten die Grundlagen ihrer globalen Führungsrolle neu zu überdenken. Diese sich wandelnde Haltung wirft grundlegende Fragen auf: Zieht sich die USA von ihrer traditionellen Rolle als Garant westlicher Stabilität zurück? Könnte ein stärker transaktional oder nach innen gerichtetes Amerika ein strategisches Vakuum hinterlassen – und damit wachsende globale Unsicherheit? In diesem entscheidenden Moment steht die transatlantische Beziehung an einem Wendepunkt. Wie sollte Europa reagieren, und welchen Ehrgeiz muss es entwickeln, um die internationale Ordnung gemeinsam mit den USA – oder unabhängig von ihnen – mitzugestalten? Können die Europäer trotz interner Differenzen eine einheitliche globale Strategie entwickeln? Das Aspen Institute Deutschland organisierte eine aufschlussreiche Diskussion über Bedrohungen, Chancen und Zukunftsvisionen der transatlantischen Beziehungen. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Chatham-House-Regel statt.
Folgende Panellist*innen nahmen an der Veranstaltung teil:
Peter Beyer MdB (CDU/CSU)
Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages
Ehemaliger Koordinator der Bundesregierung für transatlantische Zusammenarbeit (2018-2022)
Jiffer Bourguignon
Redakteurin, Intereconomics, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Moderatorin der Podcasts „Amerika, wir müssen reden!“ und „Amerika Übersetzt“
Dr. Marco Overhaus
Wissenschaftler, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
Autor von „Big Brother Gone: Europa und das Ende der Pax Americana“
Robin Wagener MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
Beauftragter für Osteuropa der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages
Anlass für diese Veranstaltung war das kürzlich erschienene Buch „Big Brother Gone: Europa und das Ende der Pax Americana“, geschrieben von Dr. Marco Overhaus, erschienen im Verlag Frankfurter Allgemeine Buch.




