- 10. September 2026
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- 10. September 2026
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Demokratien leben von Vertrauen, informierten Bürger*innen und der Fähigkeit zum offenen gesellschaftlichen Austausch. In einer Zeit, in der soziale Medien den öffentlichen Diskurs maßgeblich prägen und die Mehrheit junger Menschen ihre Nachrichten primär über diese Plattformen bezieht, ist die Integrität des digitalen Informationsraums zu einer wichtigen demokratischen Frage geworden. Desinformation und „Foreign Information Manipulation and Interference“ (FIMI) nutzen diesen Wandel gezielt aus und untergraben die gemeinsame Faktenbasis, auf die offene Gesellschaften angewiesen sind. Influencer*innen und Content Creators nehmen dabei eine besondere Stellung ein: Sie begegnen Desinformation häufig als erste und erreichen gleichzeitig als vertrauenswürdige Stimmen Zielgruppen, die traditionelle Medien kaum noch erreichen.
Am 10. September 2026 startete das Aspen Institute Deutschland das Projekt „Digital Defenders: Influencers for Digital Democracy“, gefördert durch das Auswärtige Amt. Im ersten Workshop begrüßte das Projektteam die 18 Influencer*innen und Content Creators aus Deutschland, Mittel- und Osteuropa sowie den Vereinigten Staaten. Die Teilnehmenden trafen erstmals zusammen, stellten sich und ihre Arbeit vor und berichteten von eigenen Erfahrungen im Umgang mit dem digitalen Informationsumfeld.
Das Projektteam gab zudem einen Überblick über die Struktur des bevorstehenden Projektjahres: Online-Workshops, Studienreisen nach Berlin und Bukarest sowie eine Simulationsübung, in der die Teilnehmenden auf eine fiktive Einflussoperation reagieren müssen. Der Auftaktworkshop markierte den Beginn einer einjährigen Zusammenarbeit, in der die Teilnehmenden ein grenzüberschreitendes Netzwerk aufbauen mit dem Ziel demokratische Debatten in Europa und im transatlantischen Raum zu stärken.



