- 05. Mai 2026
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- 05. Mai 2026
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Digitale Souveränität wird immer mehr zu einer strategischen Schlüsselfrage transatlantischer Politik. Vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen und technologischer Abhängigkeiten diskutierten Lisa Monaco, President of Microsoft Global Affairs mit John Reyels, Direktor für Digitalisierung, Cyberverteidigung sowie Digital- und Datenpolitik im Auswärtigen Amt am 5. Mai 2026 wie Europa und die Vereinigten Staaten ihre digitale Resilienz stärken können.
Dabei wurde deutlich, dass Resilienz nicht durch Abschottung entsteht. Vielmehr ging es um die Frage, wie strategische Abhängigkeiten reduziert, gleichzeitig aber offene Märkte, technologische Kooperation und transatlantische Interoperabilität erhalten werden können. Die Teilnehmenden betonten insbesondere die Bedeutung vertrauensvoller öffentlich-privater Partnerschaften, koordinierter Krisenreaktionen sowie kohärenter regulatorischer Ansätze – vor allem in den Bereichen KI-Governance und Cybersicherheit.
Die Diskussion unterstrich, dass digitale Souveränität auch zukünftig ein zentrales strategisches Handlungsfeld für Europa und die Vereinigten Staaten sein wird. Entscheidend wird dabei sein, Resilienz nicht als Rückzug, sondern als Fähigkeit zu gemeinsamer Handlungsfähigkeit, technologischer Innovationskraft und verlässlicher Zusammenarbeit zu begreifen.



