- 18. Mai 2026
- ; 10:00 a.m.
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- 18. Mai 2026
- ; 2:00 p.m.

Der internationale Handel befindet sich in einer Phase tiefgreifender Neuordnung. Geopolitische Spannungen, geoökonomische Machtkonkurrenz und neue strategische Abhängigkeiten verändern zunehmend die Bedingungen globaler Wirtschaftsbeziehungen und stellen die bisherige internationale Wirtschaftsordnung infrage. Vor diesem Hintergrund veranstalteten die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik und das Aspen Institute Deutschland eine Expertenkonferenz der DGAP-Studiengruppe Globalisierung und Weltwirtschaft.
Das erste Panel „The End of an Era? The Future of the Transatlantic Relationship“ widmete sich den sich wandelnden EU-US-Handelsbeziehungen und der Zukunft der transatlantischen Zusammenarbeit. Payne Griffin, Senior Director und Leiter für Internationale Handels- und Regulierungsfragen bei FTI Consulting, Sarah Bäumchen, Mitglied des Vorstands des ZVEI, und Bernd Lange, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Ausschusses für internationalen Handel des Europäischen Parlaments, diskutierten aktuelle Spannungen rund um Zölle, Industriepolitik und unterschiedliche strategische Prioritäten. Zugleich betonten sie die Bedeutung enger transatlantischer Koordination bei globalen wirtschaftlichen Herausforderungen. Aspen-Direktorin Stormy-Annika Mildner modertierte die Diskussion.
Das zweite Panel beschäftigte sich mit der Zukunft des multilateralen Handelssystems – insbesondere mit Blick auf die WTO, die Rolle von Staaten des Globalen Südens und den zunehmenden Druck auf regelbasierte Handelsstrukturen. Yadir Salazar Mejía, Botschafter Kolumbiens in Deutschland, Mzukisi Qobo, Botschafter und Ständiger Vertreter Südafrikas bei der WTO, Hiddo Houben, Senior Trade Advisor Asia bei der Generaldirektion Handel der Europäischen Kommission, und Ignacio García Bercero, Senior Fellow bei Bruegel und ehemaliger Mitarbeiter der Generaldirektion Handel der Europäischen Kommission, diskutierten Fragen der wirtschaftlichen Fragmentierung, der Zukunft der Welthandelsordnung sowie die Herausforderungen für Entwicklungs- und Schwellenländer angesichts sich verändernder Lieferketten und wachsender geopolitischer Konkurrenz. Claudia Schmucker, Leiterin des Zentrums für Geopolitik, Geoökonomie und Technologie der DGAP moderierte das Panel.



