- 21. April 2026
- 16:30
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- 21. April 2026
- 18:00

Wirtschaftliche Verflechtung gilt längst nicht mehr nur als Stabilitätsfaktor, sondern zunehmend auch als sicherheitspolitische Herausforderung. Vor diesem Hintergrund diskutierten Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Think Tanks beim zweiten virtuellen Workshop des German-American Trade and Technology Dialogue 2025–2026 über „Economic Security and Weaponized Interdependence: Transatlantic Responses in a Fragmenting World“.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 21. April 2026 stand die Frage, wie geopolitische Spannungen, systemische Konkurrenz und verwundbare Lieferketten die globale Handels- und Wirtschaftspolitik verändern. Die Teilnehmenden ware sich einig, dass wirtschaftliche Sicherheit zunehmend zum strategischen Leitprinzip politischer Entscheidungsprozesse wird und Handels-, Industrie-, Technologie- und Sicherheitspolitik immer stärker miteinander verknüpft.
Während beide Seiten des Atlantiks die Risiken strategischer Abhängigkeiten und nicht-marktwirtschaftlicher Praktiken ähnlich bewerten, bestehen deutliche Unterschiede bei politischen Instrumenten und Umsetzungsansätzen. Vertreter*innen der Wirtschaft betonten zudem den wachsenden Druck, Lieferketten zu diversifizieren, kritische Abhängigkeiten zu reduzieren und sich auf eine fragmentiertere Weltwirtschaft einzustellen.
Zu den zentralen Erkenntnissen zählten:
• eine breite transatlantische Übereinstimmung beim Umgang mit systemischen Risiken und strategischen Abhängigkeiten;
• fortbestehende Unterschiede bei politischen Instrumenten und ihrer Umsetzung;
• die wachsende Bedeutung von Resilienz, Planbarkeit und enger Koordinierung für die zukünftige transatlantische Wirtschaftskooperation.



