- 22. Juni 2026
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- 23. Juni 2026

Der Westbalkan steht erneut vor einer Phase wachsender geopolitischer Unsicherheit. Russlands fortdauernder Angriffskrieg gegen die Ukraine, der zunehmende Einfluss autoritärer Akteure sowie die sich wandelnde transatlantische Sicherheitsarchitektur verändern das strategische Umfeld in Europa grundlegend. Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale Fragen: Welche sicherheitspolitischen Herausforderungen sind derzeit für den Westbalkan besonders drängend? Und welche Rolle sollten die EU und ihre Mitgliedstaaten übernehmen, um Stabilität, Resilienz und Sicherheit in Europa nachhaltig zu stärken? Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, konkrete politische Empfehlungen für die Vorbereitung der Westbalkan-Sicherheitskonferenz im Herbst dieses Jahres zu erarbeiten. Darüber hinaus wird die Gruppe die aktuellen geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf den Westbalkan sowie auf den EU-Erweiterungsprozess analysieren. Auf dieser Grundlage sollen praxisnahe Strategien und umsetzbare Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen im Westbalkan, in Deutschland und auf EU-Ebene entwickelt werden. Die Arbeitsgruppe setzt sich aus 20 Teilnehmenden zusammen, darunter hochrangige Regierungsvertreter*innen aus den Ländern des Westbalkans, ausgewählte Expert*innen sowie Vertreter*innen der EU, der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages.Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „SECURE – Stability, European Cooperation & Unity for Regional Engagement“ und wird mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts durchgeführt.



