- 26. Oktober 2026
- ; 16:00
- -
- 26. Oktober 2026
- ; 17:30

Deutschland spielt eine Schlüsselrolle in der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik – doch wie es diese Rolle konkret ausfüllt, wird zunehmend kritisch diskutiert. Mit wachsenden geopolitischen Spannungen und steigenden Erwartungen europäischer Partner steht Berlin vor der Herausforderung, seine außenpolitischen Prioritäten klarer zu definieren und zwischen stärkerem Engagement und politischer Zurückhaltung abzuwägen.
Die International Press Roundtables von Aspen Germany bringen eine ausgewählte Gruppe internationaler Journalist*innen zusammen, um aktuelle politische Entwicklungen aus unterschiedlichen nationalen Perspektiven einzuordnen. Medien prägen maßgeblich, wie politische Ereignisse wahrgenommen und diskutiert werden – sowohl innerhalb von Gesellschaften als auch im internationalen Kontext. Das Format macht sichtbar, wie unterschiedlich Entwicklungen in verschiedenen Ländern interpretiert werden und welchen Einfluss diese Deutungen auf öffentliche Debatten und politische Meinungsbildung haben.
Im Roundtable-Gespräch „The German Question Revisited: Leadership and Responsibility in EU Foreign Policy“ werden Journalist*innen führender internationaler Medien die Rolle Deutschlands in Europa diskutieren: Wird Berlin als zögerliche Führungsmacht wahrgenommen, als zentraler Vermittler oder als durch politische Zwänge eingeschränkter Akteur? Im Fokus steht, wie diese Wahrnehmungen die europäische Zusammenarbeit prägen – von der Koalitionsbildung über den Umgang mit Krisen bis hin zur außenpolitischen Handlungsfähigkeit der EU. Zugleich wird beleuchtet, welche Folgen Deutschlands strategische Entscheidungen für den Zusammenhalt Europas, die transatlantischen Beziehungen und die internationale Rolle der EU haben.
Die Veranstaltung bietet eine pointierte, vergleichende und journalistisch geprägte Perspektive auf Deutschlands Rolle in Europa und seine sich wandelnden Verantwortung. Aspen Deutschland freut sich auf die Perspektiven von Christian Feld, ARD-Korrespondent in Brüssel; Nina Haase, Deutsche Welle; Tonia Mastrobuoni, Berlin Korrespondetin “La Repubblica”; Oliver Moody, Berlin Korrespondent für The Times, und Bartosz Wielinski, Gazeta Wyborcza.



