- 25. November 2025
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- 25. November 2025

Desinformation, hybride Bedrohungen und koordinierte Einflussoperationen zählen zu den drängendsten Herausforderungen für Demokratien in Europa. Insbesondere seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stehen osteuropäische Staaten an vorderster Front, wenn es um die Abwehr gezielter Desinformationskampagnen, Cyberangriffe und strategischer Einflussnahme geht. Diese Entwicklungen verdeutlichen, wie anfällig demokratische Systeme gegenüber manipulativen Informationsstrategien sein können. In diesem Digital Dish diskutierten Expert*innen aus Politik, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft darüber, welche Lehren aus den Erfahrungen Osteuropas im Umgang mit Desinformation gezogen werden können und wie sich diese auf andere europäische Länder übertragen lassen. Im Mittelpunkt standen Fragen nach der Rolle von Medien und Influencer*innen in Wahlkämpfen, nach Strategien zur Bekämpfung von Fake News in sozialen Netzwerken sowie nach politischen und gesellschaftlichen Maßnahmen zur Stärkung demokratischer Resilienz. Gemeinsam wurde erörtert, wie Demokratien systematisch gegen Desinformation vorgehen, gesellschaftliches Vertrauen sichern und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber hybriden Bedrohungen nachhaltig stärken können. Die Diskussion fand auf Deutsch und unter der Chatham-House-Regel statt.



