- 15. April 2026
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- 15. April 2026
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Die US-Zwischenwahlen 2026 haben weitreichende Folgen – für die innenpolitische Handlungsfähigkeit ebenso wie für die Rolle der Vereinigten Staaten auf der internationalen Bühne. Welche Faktoren werden den Ausgang dieser richtungsweisenden Wahl prägen? Welche Szenarien sind denkbar – und was bedeuten sie für Regierungshandeln, Außenpolitik und die transatlantischen Beziehungen?
Vor diesem Hintergrund begrüßte das Aspen Institute Deutschland Mark Bergman zu einer Roundtable-Diskussion mit ausgewählten Berliner Stakeholdern. Als ausgewiesener Experte für politische und geopolitische Entwicklungen brachte er seine Perspektiven aus über zwei Jahrzehnten Arbeit in London und Washington, D.C. ein. Im Mittelpunkt standen zentrale Dynamiken des Wahlkampfs: sich verändernde Wählerkoalitionen, zunehmende Polarisierung sowie die oft unterschätzte Rolle der Bundesstaaten, die maßgeblich zum nationalen Wahlausgang beitragen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion lag auf der Frage nach der Widerstandsfähigkeit demokratischer Systeme. Bergman verwies auf das sinkende Vertrauen in staatliche Institutionen und betonte zugleich die wachsende Bedeutung subnationaler Ebenen – sowohl innerhalb der USA als auch im transatlantischen Austausch.
Mark Bergman ist Principal von 7Pillars Global Insights, LLC, und berät zu politischen und geopolitischen Fragestellungen. Er ist unter anderem mit Chatham House, der International Crisis Group, dem Institute for Strategic Dialogue und Bellingcat verbunden und engagiert sich in verschiedenen Gremien zu Demokratie, Medienintegrität und transatlantischer Zusammenarbeit.
Die Veranstaltung fand am 15. April 2026 im Aspen Institute Deutschland statt.


