- 26. März 2026
- ; 8:30
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- 26. März 2026
- ; 10:00

Kann Europa seine digitalen Ambitionen in echte Wettbewerbsfähigkeit übersetzen? Vor diesem Hintergrund lud das Aspen Institute Deutschland am 26. März 2026 zu einem exklusiven Frühstücks-Roundtable unter dem Titel „After the European Council Meeting: Delivering ‘One Europe, One Market’ – The Digital Dimension“ ein. Im Zentrum stand die Frage, welche Impulse von der jüngsten Sitzung des Europäischen Rates ausgehen und wie digitale Politik die nächste Phase der europäischen Wettbewerbsagenda prägen kann.
Jeanne Dillschneider, MdB, Fredrik Erixon, Martin Hullin, Julian Jakob und Rabea Knorr brachten Perspektiven aus Politik, Wirtschaft und Analyse zusammen. Dabei wurde deutlich: An strategischen Zielsetzungen mangelt es nicht – wohl aber an deren konsequenter Umsetzung.
Die Diskussion konzentrierte sich auf zentrale Herausforderungen für Europa: die fortbestehenden Abhängigkeiten bei kritischen Technologien und Infrastrukturen ebenso wie die Frage, wie sich Resilienz stärken lässt, ohne Offenheit und internationale Kooperation zu gefährden. Ein wiederkehrendes Thema war die mangelnde Kohärenz digitalpolitischer Ansätze. Darüber hinaus ging es um Rahmenbedingungen, die es europäischen Unternehmen erlauben, im globalen Wettbewerb zu wachsen. Auch Fragen technologischer Souveränität, digitaler Infrastruktur und Europas Position in strategischen Sektoren standen im Fokus.
Die Diskussion machte deutlich: Europas digitale Agenda steht an einem entscheidenden Punkt. Strategische Ambitionen müssen nun in konkrete, abgestimmte Maßnahmen übersetzt werden – mit klarem Blick auf Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und regulatorische Verlässlichkeit


