- 24. November 2025
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- 24. November 2025

Ein Jahr nach den US-Wahlen von 2024 sind die Auswirkungen der zweiten Amtszeit von Donald Trump deutlich spürbar. Die politische Agenda seiner Regierung stellt bestehende Institutionen, internationale Bündnisse und lang etablierte Annahmen über die Rolle der Vereinigten Staaten in der Welt zunehmend infrage. Sowohl innen- als auch außenpolitisch hat Trumps Rückkehr ins Amt eine Phase erneuter strategischer Unsicherheit eingeläutet – mit weitreichenden Konsequenzen für demokratische Gesellschaften auf beiden Seiten des Atlantiks.
Vor diesem Hintergrund widmete sich eine virtuelle Paneldiskussion von Aspen Germany der Frage, wie sich das politische Klima in Washington seit Trumps Amtsantritt verändert hat, welche strategischen Leitlinien seine zweite Präsidentschaft im In- und Ausland prägen und wie Europa sowie andere globale Partner ihre Erwartungen und Reaktionen anpassen. Die Diskussion zog eine erste Bilanz des vergangenen Jahres und beleuchtete zentrale Aspekte der Trump-Administration 2.0: ihre politischen Prioritäten und ihren Regierungsstil, Veränderungen in der politischen Kultur und der öffentlichen Meinung in den USA, die Auswirkungen auf transatlantische Beziehungen, multilaterale Zusammenarbeit und globale Stabilität sowie die langfristigen Folgen für demokratische Institutionen und die internationale Ordnung.
Die Veranstaltung bot eine differenzierte und zukunftsgerichtete Einordnung der aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und wagte zugleich einen Ausblick darauf, was die verbleibenden drei Jahre der Präsidentschaft Trumps für die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten bedeuten könnten. Aspen Germany begrüßte hierzu die Wissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook, Congressman Charles Dent, Botschafter a.d. John Emerson und Journalist und Buchautor Julian Heissler als Panelteilnehmende. Die Online-Veranstaltung fand am 24. November 2025 von 16:00 bis 17:30 Uhr statt.



