- 13. Oktober 2026
- ; 9:00
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- 13. Oktober 2026
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Politik muss heute nicht nur Entscheidungen treffen, sondern diese auch überzeugend vermitteln und im Wettbewerb konkurrierender Narrative bestehen. Die Qualität der Kommunikation beeinflusst dabei entscheidend, ob politische Prioritäten akzeptiert werden und ob Vertrauen in demokratische Institutionen stabil bleibt.
Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen politischer Kommunikation grundlegend. Informationen verbreiten sich in Echtzeit, werden durch Plattformlogiken zugespitzt und erreichen ein zunehmend fragmentiertes Publikum. Soziale Medien schaffen neue Öffentlichkeiten, in denen politische Botschaften nicht nur vermittelt, sondern unmittelbar kommentiert, hinterfragt und häufig auch verzerrt werden. Zugleich nehmen gezielte Desinformationskampagnen zu und erschweren die Einordnung von Fakten.
Diese Dynamik ist in vielen Demokratien zu beobachten – und gewinnt auch in Deutschland an Schärfe, nicht zuletzt in einem Jahr mit zahlreichen Landtagswahlen. Öffentliche Debatten verlaufen schneller, konflikthafter und stärker entlang konkurrierender Narrative. Für politische Akteure bedeutet dies, dass klassische Kommunikationsstrategien an ihre Grenzen stoßen: Sie müssen schneller reagieren, komplexe Inhalte verständlich vermitteln und gleichzeitig Vertrauen in einem zunehmend skeptischen Umfeld aufbauen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie politische Kommunikation unter diesen Bedingungen noch wirksam gestaltet werden kann – und welchen Beitrag sie zur Stabilität demokratischer Prozesse leisten kann.
Gemeinsam wollen wir am 13. Oktober 2026, 9:00–10:30 Uhr mit Expert*innen aus Politik, Medien und Wissenschaft einen Blick in den Maschinenraum politischer Kommunikation werfen: Welche Strategien funktionieren unter den Bedingungen von Echtzeit, Fragmentierung und wachsender Skepsis? Wo stößt Kommunikation an ihre Grenzen – und wie lässt sich Vertrauen dennoch stärken?



