
Aspen Deutschland Mitglied Robin Arens nahm im April am diesjährigen Leadership Seminar des Aspen Institute Italia zum Thema „(de-)Globalization and the Quest for Common Values“ teil. Vier Tage lang diskutierten Nachwuchsführungskräfte aus sechs Ländern über aktuelle geopolitische Herausforderungen und grundlegende Fragen unserer Zeit. Im Folgenden teilt Robin Arens seine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen aus dem Seminar:
Hier sein Erfahrungsbericht:
Mitte April fand in der Toskana das diesjährige Leadership-Seminar des Aspen Institute Italia zum Thema „(de-)Globalization and the Quest for Common Values“ statt. In der Abgeschiedenheit der Berge diskutierten 18 Teilnehmende aus sechs Nationen über konkrete, aber auch grundsätzliche Themen wie KI, Klimaschutz oder auch Globalisierung. Leigh Hafrey (MIT) und Giovanni Farese (European University Rome) moderierten das Seminar eloquent und führten souverän durch die Diskussionen.
Die dem Seminar zugrunde liegenden Texte reichten von Aristoteles bis hin zu Mohsin Hamid und eröffneten so die Chance, sich mit sehr vielen unterschiedlichen Gedanken zu beschäftigen. Diese Texte wurden im Vorfeld von den Teilnehmenden gelesen und vorbereitet, sodass direkt in die inhaltliche Auseinandersetzung gegangen werden konnte. Die Diskussionen während der einzelnen Seminarblöcke aber auch bei den Gesprächen zwischen den einzelnen Blöcken war von Beginn an ein steter Begleiter des viertägigen Seminars.
Sowohl die tiefe inhaltliche Auseinandersetzung mit den Texten als auch die Diskussionen haben für mich als Teilnehmenden das Seminar so wertvoll gemacht. Der bewährte Ablauf von Aspen-Seminaren schafft einen Raum, in dem man eine Fülle von Anregungen und Gedanken bekommt, mit denen man sich während des gesamten Seminarzeitraums aber auch im Anschluss beschäftigt. Das schafft ein gemeinschaftliches Erlebnis während der Veranstaltung, hat aber auch einen höchst individuellen Effekt, der sich langfristig auswirkt.
Genau wegen dieses langanhaltenden Effekts und nicht nur der italienischen Küche sowie der malerischen Kulisse werden mir diese vier Tage noch lange in Erinnerung bleiben. Mein Fazit ist daher: Wenn sich die Möglichkeit ergibt, an diesem oder einem anderen Seminar aus dem Universum der Aspen-Institute teilzunehmen, sollte man die Gelegenheit ergreifen. Man wird interessante Menschen treffen, eine intensive Zeit mit der Gruppe und sich selbst verbringt und wird mit neuen Gedanken nach Hause reisen.

