
Sicherheit, Wirtschaft, gemeinsame Werte: Die Spannungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten wachsen und gleichzeitig bleibt die transatlantische Partnerschaft unverzichtbar – auf beiden Seiten des Atlantiks. Umso wichtiger werden konstruktive Dialoge, die gegenseitiges Verständnis aufbauen.
Vor diesem Hintergrund planen Aspen Deutschland, das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Washington, D. C. zwei U.S.-Delegationsreisen nach Deutschland. Insgesamt werden 30 US-amerikanische Entscheidungsträger*innen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft eingeladen, um sich in einem offenen, konstruktiven Dialog über gemeinsame Herausforderungen auszutauschen.
Die erste Reise, „Discover Germany”, findet vom 20. bis 25. September 2026 in Düsseldorf und Berlin statt. Sie richtet sich an politische Entscheidungsträger*innen auf Ebene der U.S.-Bundesstaaten, die vor Ort Politik gestalten, aber seltener in direktem Austausch mit ihren deutschen Amtskolleg*innen stehen. Das Programm umfasst hochrangige Gespräche mit Mitgliedern des Bundestags und Regierungsvertreter*innen, Besuche bei führenden deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie Roundtables mit Think Tanks und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Im Mittelpunkt stehen wirtschaftliche Kooperationsmöglichkeiten, die sicherheitspolitische Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft sowie die Verbindungen, die die Partnerschaft auf der subnationalen Ebene tragen.
Die zweite Reise lädt US-amerikanische Entscheidungsträger*innen aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft vom 8. bis 13. November 2026 nach Berlin und Leipzig ein. Highlight der Woche wird die Teilnahme an der Berlin Freedom Week Konferenz und weiteren Veranstaltungen rund um das Mauerfall-Jubiläum sein. Diese Reise konzentriert sich auf demokratische Resilienz und Freiheit als zentrale transatlantische Werte. Inhaltlich stehen die deutsche Erinnerungskultur zur SED-Diktatur, Pressefreiheit und der Umgang mit Desinformation im Vordergrund. Geplant sind Termine mit Medienvertreter*innen, der lokalen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie politischen Entscheidungsträger*innen.
Beide Programme werden vom Auswärtigen Amt finanziert.

