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  • 8. November 2016

    Policy Program | Dritte Berliner Transatlantik Konferenz: „Die liberale Ordnung unter Druck?“
    Wohin bewegt sich der Westen in Zeiten von anwachsendem Populismus, voranschreitenden Renationalisierungstendenzen, Globalisierungs-Verdruss und einer wachsenden Kluft zwischen kosmopolitischen Elite und den „Zurückbleibenden“? Am 8. November 2016, dem Tag der amerikanischen Präsidentschaftswahl, veranstaltete das Aspen Institute Deutschland seine jährliche Berliner Transatlantik Konferenz. Experten und Entscheidungsträger aus Deutschland, Europa und den USA diskutierten mit einem Publikum von über 150 Gästen ihre Analysen und Ideen zu den wesentlichen Herausforderungen dieser Tage. Die Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump ist da nur ein Symptom von vielen. Sie ist Teil des Aufstiegs von Populisten, die in den westlichen Demokratien Eingang gefunden haben. Auf beiden Seiten des Atlantiks sehen wir eine wachsende Frustration über die anhaltenden Auswirkungen der globalen Finanz- und Euro-Krise, Verunsicherung angesichts erhöhter Terrorismusgefahr, Bedenken hinsichtlich bisher ungekannter Migrationsströme sowie wachsende Zweifel an der Fähigkeit der politischen Elite, diese und andere Krisen in den Griff zu bekommen. Diese Entwicklungen haben – das hat Brexit unlängst gezeigt – einen nicht zu unterschätzenden Einfluss sowohl auf das Innenleben westlicher Demokratien, als auch auf deren Außenpolitik und die EU, das transatlantische Bündnis und sein Vermögen, die liberale Ordnung zu bewahren.   Hier können Sie den Konferenzbericht herunterladen.

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